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Grün- und Freiflächen |
| Ein überörtlicher Grünzug wird auf dem "Deckel" der Autobahn angelegt
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 Ausschnitt
aus der Planung: Parkanlage im Bereich des Sanierungsgebietes
| Im Gebiet fehlen öffentliche Grün- und Freiflächen. Die vorbereitenden Untersuchungen ermittelten ein Defizit von 33.000 Quadratmetern siedlungsnaher Grünflächen (d.h. über 10 Hektar groß und in 1000 Meter Entfernung) und 27.000 Quadratmetern wohnungsnaher Grünfläche (0,5 ha/ 500 m). Das bedeutet für die Bewohner des Sanierungsgebiets eine unzureichende Wohn- und Lebensqualität. Als Grünflächen stehen bislang nur drei kleinere Grundstücke in der Bruno-Bauer-Straße und an der Rungiusstraße zur Verfügung. Größere Parks liegen mehr als drei Kilometer vom Gebiet entfernt. Die Wohnhöfe können die fehlenden Grün- und Freiflächen kaum ersetzen. Sie sind zum größten Teil versiegelt und werden vielfach gewerblich genutzt. Auch
für die Kinder im Gebiet stehen keine ausreichenden Spielflächen zur Verfügung. Lediglich zwei öffentliche Spielplätze sind im Gebiet vorhanden. Im Zuge der Sanierung sollen mehr Grün- und Freiflächen geschaffen und die Aufenthaltsqualität der bestehenden durch Neugestaltung erhöht werden. Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:
- In der Wederstraße werden Grünflächen auf dem "Deckel" der Autobahn und auf Flächen in Verlängerung der Bendastraße entstehen.
- Viele Höfe sollen entsiegelt, mit den Bewohnern neu gestaltet und begrünt werden. Positive Beispiele gibt es bereits in der Wederstraße 85 und in der Bürgerstraße 26.
- Die Ausstattung der vorhandenen öffentlichen Spielplätze wird verbessert. Neue Spielflächen mit 2.000 Quadratmetern sind entlang des geplanten Grünzuges vorgesehen.
|  Eine
Brücke über den Britzer Damm verbindet den Grünzug für Radfahrer und Fußgänger
| Die zentrale neue Grünfläche auf dem "Deckel" der Autobahn ist über 12.000 Quadratmeter groß. Sie ist Teil eines Grünzugs, der in westlicher Richtung von der Oderstraße (Sportpark) über eine Fußgängerbrücke am Britzer Damm bis zur Hasenheide führt. Da die Grünfläche auf dem Autobahntunnel errichtet wird, unterliegt sie bei der Gestaltung bestimmten Rahmenbedingungen. Schon bei der Planfeststellung wurden Wegeführung sowie die Lage von Pflanzbereichen und Spielplätzen festgelegt, um ein Bewässerungssystem als Ersatz für das fehlende Grundwasser auf dem Deckel installieren zu können. Die detaillierte Ausgestaltung wird aber mit den Anwohnern und späteren
Nutzern geplant und abgestimmt, damit sie ihren Bedürfnissen gerecht wird.
|  |  |  | So sah die Grünfläche Bürger- Ecke Rungiusstraße 1994 aus. lm Zuge der Sanierungsmaßnahmen soll hier wieder eine attraktive Grünfläche entstehen | Bestehende Grünverbindungen werden durch die Parkanlage auf dem Autobahntunnel ergänzt | Viele Höfe bieten die Chance für eine grüne Neugestaltung. Die Entsiegelung von Flächen ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer lebenswerten
und nachhaltigen Umwelt |
| | | Projekt Schulgarten | | | Die Zürich-Grundschule wurde vor über 100 Jahren als zweite Dorfschule des Ortes Britz gegründet. Sie verfügt nur über einen sehr kleinen Schulhof. Es besteht ein dringender Bedarf an Freiflächen. Eine Schulerweiterung kann jedoch erst längerfristig bei steigenden Schülerzahlen realisiert werden. Bewohner kritisieren, daß die kleine Parkanlage an der Rungius-/Jahnstraße häufig durch Müll und unsachgemäße Nutzung unbrauchbar sei. Deshalb soll die Parkfläche vorübergehend als Schulgarten genutzt werden. | Diese
zur Zeit unansehnliche Grünfläche soll vorübergehend als Schulgarten genutzt werden
| Die Kinder des Gebiets sollen ein Verhältnis zur Natur entwickeln können, indem sie den Schulgarten in Eigenregie anlegen. Dieser Schulgarten wird aber auch den Bewohnern des Sanierungsgebietes offenstehen. Das Projekt wurde mit den Sanierungsbeteiligten und der Betroffenenvertretung abgestimmt. In der Schule hat sich eine Schulgarten-AG gegründet, die mit vielfältiger Unterstützung ein Konzept erarbeitet. Die Finanzierung des Projekt ist schwierig, und die Realisierung hängt von der intensiven Zusammenarbeit, dem Engagement und der freiwilligen Eigenarbeit ab. Der Zaun kann mit einem bezirklichen Zuschuß finanziert werden. Aus dem Landes-Förderprogramm "Grün macht Schule" erhofft man sich ebenfalls Unterstützung.
Dennoch ist die Schulgarten-AG weiter auf der Suche nach Materialien, Pflanzen und freiwilligen Helfern. Wer sich für das Projekt interessiert und es unterstützen möchte, kann über die Betroffenenvertretung, die BSG oder die Zürich-Grundschule Kontakt aufnehmen. |
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