 
| | | | ZWISCHEN STADT UND VORSTADT | | | | | NEUES
LEBEN IN NEUBRITZ
  | |  | Das Neuköllner Quartier Neubritz liegt an der Grenze zwischen Rixdorf und Britz, zwei Ortsteilen mit jeweils eigenem Gepräge. Die Ursprünge von Neubritz liegen fast 150 Jahre zurück: Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb der Bodenreformer Carl Weder das damals vor den Toren der Stadt Berlin gelegene Areal, parzellierte es und verkaufte die Parzellen Handwerkern und Kleinbürgern zu günstigen Konditionen. Dem offen und kleinteilig bebauten Viertel gab Carl Weder den Namen "Neu-Britz".
Die heutige Entwicklung dieses Quartiers weist erstaunliche Analogien auf:
Bot es damals durch seine Stadtrandlage gute Voraussetzungen für Handwerk und Wohnen, vereint
es heute die Vorzüge von Stadt und Vorstadt und bietet wiederum gute Bedingungen für Arbeiten und Wohnen. An seine Tradition und damit an seinen identitätsstiftenden Charakter anknüpfend wurde der alte Name des Gebiets wieder aktiviert: Seit rund einem Jahr heißt das Quartier um die Wederstraße "Neubritz".
Der Wohnungsneubau in der Wederstraße am Carl-Weder-Park wird auf den Parzellen errichtet werden, deren Einteilung einst Carl Weder vornahm.
| Die vorteilhafte Lage des Standorts wird erneut deutlich: Durch die historische Ausdehnung Berlins ist das Quartier um die Wederstraße von der Randlage an die Schnittstelle zwischen Stadt und Vorstadt gerückt. Der Standort Neubritz und seine Bebauungsstruktur zeichnen sich dadurch aus, die jeweiligen Lagevorteile von Innenstadt und Stadtrand zu vereinen. Kurz gesagt: In Neubritz kann man heute
wohnen wie in der Innenstadt und am Stadtrand zugleich, nämlich citynah und dennoch direkt im Grünen. |   Blick auf Britz, 1914 |
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