 
| | | | EINE INVESTITION, DIE SICH AUSZAHLT | | | PREISE KOSTEN
FÖRDERUNG
| |  | Der Grundstückspreis Da das Plangebiet in einem Sanierungsgebiet liegt, sind Besonderheiten zu beachten: Bei einer Veräußerung von Grundstücken werden zusätzlich maßnahmebedingte Werterhöhungen und sanierungsbedingte, d.h. durch den Sanierungsprozess ausgelöste allgemeine Werterhöhungen abgeschöpft. Die maßnahmebedingte Werterhöhung hängt von der Ausnutzung des Grundstücks im Vergleich zur derzeit zulässigen Ausnutzung ab.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin hat den Bodenrichtwert im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet zum Stichtag 01.01.2000 mit 600,- DM/qm für dienstleistungsorientiertes Gewerbebauland bei einer gebietstypischen GFZ von 2,0 und ohne Aussicht auf
Sanierungsmaßnahmen ermittelt.
Die betreffenden Grundstücke in der Wederstraße erreichen aufgrund ihrer rechtlichen Ausnutzungsmöglichkeiten nach Baunutzungsplan lediglich eine GFZ von 1,2 bei gewerblicher Nutzung. Der Wert, der von der Sanierung unbeeinflusst bleibt, liegt dementsprechend bei ca. 500,- DM/qm. Bei einer vorgesehenen Wohnbebauung und einer GFZ von nicht mehr als 1,5 kann der Neuordnungswert (sanierungsbeeinflusster Wert) voraussichtlich mit ca. 700,- DM/qm angegeben werden.
Die voraussichtlichen Ausgleichsbeträge für die sanierungsbedingte Werterhöhung dieser Grundstücke liegen also bei einer Größenordnung von ca. 200 DM/qm.
Daneben liegt aber der Vorteil der Lage in einem Sanierungsgebiet in der Unterstützung des Landes Berlin durch sogenannte Ordnungsmaßnahmen. Hierzu gehören die i.d.R. anfallenden Arbeiten wie Abriss der Altbebauung, Rodung von Bewuchs und ggf. die Beseitigung von Altlasten, sofern der Verursacher
nicht mehr zu ermitteln ist. Somit wird der Bauherr in die Lage versetzt ohne eigene Kosten auf einem baureifen Grundstück mit seinem Projekt zu beginnen.
Die Baukosten Am Beispiel des Entwurfs des Architekturbüros Baufrösche lassen sich die möglichen Baukosten aufzeigen. Auf der Parzelle Wederstr. 71 wurde ein 4-geschossiger Baukörper plus Staffelgeschoss vorgeschlagen, der durch zusätzliche Remisen an der hinteren Grundstücksgrenze ergänzt werden kann. Damit ist das Grundstück optimal ausgenutzt und bleibt bei einer GFZ von 1,5.
|  | | | Baugrundstück Erschließung Baukonstruktion Technische Anlage Außenanlagen Ausstattung Baunebenkosten
20% Gesamtkosten
Hierfür erhält der Bauherr: Wohnfläche (3 x 118 qm + 76 qm) gemeinschaftliche Nutzfläche im EG aufteilbare Nutzfläche in der Remise Grundstück davon Dreifläche und Garten
Damit liegen die Bauwerkskosten bei und die Gesamtkosten bei | 310.000 DM 20.000 DM 1.065.000 DM 220.000 DM 48.000 DM 40.000 DM 280.000 DM 1.983.000 DM
430 qm 65 qm 100 qm 443 qm 244 qm
2.160 DM/qm 3.330 DM/qm |
| | | | Die Förderungsmöglichkeiten Die Eigentumsstrategie 2000 des Landes Berlin sieht vor, innovative, umweltgerechte und gartenbezogene Wohnformen in der Stadt zu fördern. Es ist das erklärte Ziel, Kaufeigentum zur Eigennutzung für breite Bevölkerungsschichten in Berlin
zu ermöglichen. Es werden indirekt Bauträger gefördert, die Eigentumsobjekte mit der Bestimmung errichten, sie förderungsberechtigten Erwerbern als Eigentum zu übertragen. Der Käufer profitiert von zinsverbilligten Darlehen, die sich nach seinem Einkommen und der Haushaltsgröße richten. Dies steigert die Vermarktungsfähigkeit des Objektes.
Zu den erläuterten Möglichkeiten kommen die Förderungen aus Bundesmitteln, die sich aus dem Eigenheimzulagengesetz (EigHZlG) für den Bauherren bzw. Erwerber ergeben.
Auch das Konzept der Architekten Maedebach, Redeleit & Partner ermöglicht die oben genannten Förderungen. Der Entwurf verfolgt darüber hinaus die Idee eines Mehr-Generationen-Hauses:
Die Eltern verkaufen beispielsweise das bestehende Haus und schenken den Kindern das daraus hervorgegangene Eigenkapital, um in das gemeinsame Haus als Mieter einzuziehen. Die Kinder bauen mit diesem Geld ein sogenanntes "ZweiGenerationenhaus"
mit zwei abgeschlossenen Wohnungen. Vorteil: Bei geschickter Gestaltung kommen die Bauherren in den Genuss zusätzlicher steuerlicher Vergünstigungen: Der Grundgedanke dieses Konzepts besteht darin, neben der Eigenheimzulage und eventuell dem Baukindergeld noch einen Großteil der Zinsen und die Gebäudeabschreibung in Form von Verlusten aus Vermietung und Verpachtung zusätzlich als dauernde Steuerersparnis zu erhalten. | | | |
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