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Rungiusstraße 19
Auf dem Bunker in der Rungiusstraße Nr. 19 begannen am 1. Juni 2003 die Bauarbeiten für die Schaffung eines neuen Standorts für die Kinder- und Jugendkultur. Sie werden im Herbst beendet sein. In Kooperation mit einem privaten Eigentümer und der öffentlichen Hand wird dort ein Ort für kulturelle Veranstaltungen und private Treffs geschaffen.
Die Baumaßnahmen werden über das Programm "Stadtweite Maßnahmen" gefördert und mit Mitteln für Strukturanpassungsmaßnahmen kofinanziert. Unter den Kastanien an der Ecke Bürgerstraße wird ein dreistufiges Holzpodest errichtet, das als Bühne und Sitzgelegenheit genutzt werden kann. Auf dem Bunker werden vier Container aufgestellt, die für die Unterbringung von Angeboten späterer Projekte zur Verfügung stehen. Als Wetterschutz erhält der Bunker ein großes, an seiner Spitze ca. 8 m hohes Zelt, das seitlich offen und damit von überall zugänglich ist. Genutzt werden könnte der Ort von Schulen oder freien Trägern etwa für Theater-, Foto- und Filmkurse oder für Aktivitäten wie Akrobatik und Jonglage. Öffentliche und private Nutzung soll dabei grundsätzlich unter Anleitung oder Aufsicht erfolgen, wobei die Betriebszeit spätestens um 20.00 Uhr enden wird. Das Außengelände des Bunkers wird als Grünfläche neu gestaltet.
In dem Bunker selbst logiert schon seit Jahren ein als "44er"-Verein bekannter Musik- und Motorradclub, der in die Planung mit einbezogen wurde. Ein weiterer Teil im Bunkerinnenbereich soll ausgebaut und an Kunst- oder Kulturprojekte vermietet werden.
Wer Interesse hat, sich auf und im Bunker kulturell zu engagieren, kann sich bei der BSG mbH, Herr Evertz oder Herr Matthes, unter 68 59 87 71 melden. | | Alexander Matthes |   |
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