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Das Brauhaus Rixdorf in Neubritz
Japaner, Zauberer und frisches Bier
Zwischen Glasower Straße und Delbrückstraße – etwas versteckt hinter einer hohen Mauer – liegt die 1903 erstmals bezogene Fabrikantenvilla von Franz Weeren. Wie es damals so üblich war, ließ der Besitzer ab 1889 das Wohnhaus gleich neben seiner Fabrik – in diesem Fall der ersten Eisengießerei Rixdorfs – errichten. Sein Sohn, der die Eisengießerei weiterführte, war Fritz Weeren. Das Gebäude mit der historisierenden Jugendstilfassade steht heute unter Denkmalschutz.
Die Enkel von Franz Weeren leben in den USA und Japan. Einer von ihnen besuchte vor kurzem das Haus seines Großvaters mit einem japanischen Fernsehteam im Schlepptau, das das gut erhaltene Gebäude im Rahmen einer Serie über gründerzeitliche Bauwerke dem japanischen Fernsehpublikum vorstellen will. Dieses Medieninteresse war allerdings keine Premiere fürs Brauhaus, das in der Vergangenheit schon häufiger Kulisse und Drehort für Film- und Fernsehaufnahmen war. 1997 wurde hier beispielsweise ein Film über Bubi Scholz gedreht.
Dass dieses markante Gebäude als Brauhaus genutzt wird, liegt tatsächlich noch gar nicht so lange zurück. Erst 1982 nach 4-jähriger Umbauzeit eröffnete die Gaststätte. Die heutige Pächterin, Cornelia Richter arbeitet mit 10 bis 15 Beschäftigten seit 1997 im Brauhaus Rixdorf. Einer ihrer Mitarbeiter ist der Braumeister Andreas Prien, dessen Vater bereits an den glänzenden Kupferkesseln wirkte. Hier gären die beiden Standardbiere – das hopfig herbe Rix hell und das Rix dunkel mit seiner malzig milden Geschmacksnote – die direkt aus dem Lagerkeller in die Zapfhähne an die Theken der Gaststube und des Biergartens strömen. Dort kann man sich sogar ein oder zwei Liter im Siphon mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus braut Andreas Prien je nach Saison auch Porter, Bockbier oder Hefeweizen.
In der warmen Jahreszeit steht für circa 900 Gäste ein Biergarten bereit, der diese Bezeichnung wirklich verdient. Beim Sonntagsbrunch ab 10 Uhr können Eltern unbeschwert Frühstück und Life-Musik genießen, während die Kleinen die Tricks des Zauberers bestaunen oder sich auf dem hauseigenen Spielplatz austoben können.
Luzia Weber, BSG 
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