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Britzer Mühle (Stechan'sche Mühle)


Der historische Bau der Britzer Mühle am Buckower Damm 130 am Rande des heutigen Britzer Gartens, wurde 1865 als zwölfeckige Galerie-Holländer-Windmühle (20m Höhe) durch den Müllermeister Johann W. G. Dörfer errichtet.

Der hölzerne Baukörper und die drehbare Kappe sind mit Eichenschindeln bedeckt. Die vier Flügel der Mühle, oder wie sie in der Müllersprache genannt werden, die Ruten, haben jeweils eine Gesamtlänge von 12,5 m. Bis 1936 trieben diese noch per Windkraft das Mahlwerk der Mühle an und wurden später durch einen Dieselmotor ersetzt.

Die Mühle wurde 1943 im Krieg teilweise zerstört und 1955 unter Denkmalschutz gestellt, drei Jahre später mit neuem Flügel und Umgang versehen und schließlich mit Holzschindeln gedeckt. 1959 erwarb das Land Berlin das Anwesen und verpachtete es. 1984 wurde die Mühle aus Anlass der "Bundesgartenschau Berlin 1985" renoviert und nach Originalunterlagen wieder aufgebaut.

1987 nahm der holländische Müller Piet Leeuw nach 50-jährigem Stillstand den Müllerbetrieb im Auftrag der BUGA-Gesellschaft wieder auf. Seitdem wird die Mühle auch zu Ausbildungszwecken zukünftiger Hobby-Windmüller genutzt. Die Ausbildung zum Müllerhandwerk dauert zwei Jahre.
 




Britzer Mühle

Heute ist die Grün Berlin Park GmbH für die Britzer Mühle verantwortlich. Sie bietet in Kooperation mit dem Müllerverein von März bis November unterhaltsame und lehrreiche Führungen an. Diese finden immer donnerstags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 16 Uhr statt. Die neuesten Attraktionen sind Back-Kurse oder "Vermehlungen" – standesamtliche Trauungen in der Britzer Mühle.